Immobilien verkaufen in Berlin und Brandenburg mit FinallyImmo
FinallyImmo begleitet Immobilieneigentümer in Berlin und im angrenzenden Brandenburg beim strukturierten und marktgerechten Verkauf ihrer Immobilie.
Im Mittelpunkt stehen dabei Transparenz, klare Entscheidungsgrundlagen und eine verlässliche Begleitung von der ersten Einschätzung bis zum erfolgreichen Abschluss. Gerade in anspruchsvollen Situationen, etwa bei Erbfällen oder familiären Abstimmungen, ist eine ruhige und erfahrene Begleitung besonders wichtig.
Leistungen für Immobilieneigentümer
- Marktgerechte und nachvollziehbare Immobilienbewertung
- Professionelle Vermarktung mit klarer Preisstrategie
- Strukturierte Begleitung durch alle Verkaufsphasen
- Persönliche Betreuung durch die Geschäftsführung
- Belastbares Netzwerk aus Notaren, Finanzberatern und Projektentwicklern
Unsere Arbeit basiert auf fundierter regionaler Marktkenntnis und einem klaren, gut nachvollziehbaren Vorgehen.
Ziel ist es, Verkäufern Sicherheit zu geben und Entscheidungen auf einer verlässlichen Grundlage zu ermöglichen.
Eine unverbindliche Ersteinschätzung vor einem geplanten Verkauf ist selbstverständlich.
Kontakt
Telefon: +49 33203 6799 43
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Markteinschätzung zum Immobilienmarkt Oktober 2026
Thema Wohnraummangel: Vielleicht lohnt sich der Blick über Berlin hinaus
Nach der Berlin-Wahl ist die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände erneut eines der beherrschenden immobilienpolitischen Themen. Rund 240.000 Wohnungen könnten nach den diskutierten Plänen betroffen sein. Doch unabhängig davon, wie man politisch zu einer Vergesellschaftung steht, bleibt eine einfache wohnungswirtschaftliche Tatsache bestehen: Die Übertragung einer bestehenden Wohnung von einem privaten auf einen öffentlichen oder gemeinwirtschaftlichen Eigentümer schafft zunächst keine zusätzliche Wohnung. Berlin leidet aber vor allem unter einem knappen Wohnungsangebot. Deshalb lohnt sich der Blick auf andere Städte und Länder, die bei Wohnraummangel andere Wege beschreiten.
Austin: bauen, bis sich der Markt entspannt
Die texanische Hauptstadt erlebte über Jahre einen enormen Bevölkerungs- und Mietanstieg. Darauf reagierte Austin unter anderem mit Änderungen des Baurechts: höhere Dichten, mehr Wohnungen auf Grundstücken und mehr Wohnungsbau in gut angebundenen Lagen. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Zwischen 2015 und 2024 entstanden rund 120.000 zusätzliche Wohnungen. Das stark gewachsene Angebot trug anschließend dazu bei, dass die Mieten wieder zurückgingen.
Wien: bezahlbaren Wohnraum dauerhaft neu schaffen
Wien verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Rund 220.000 kommunale und weitere etwa 200.000 geförderte Wohnungen bilden dort einen erheblichen Teil des Wohnungsmarktes. Mehr als 60 Prozent der Wiener leben nach Angaben der Stadt in kommunalem oder gefördertem Wohnraum. Der entscheidende Unterschied zur Berliner Enteignungsdiskussion: Das Wiener Modell beruht wesentlich auf einem über Jahrzehnte aufgebauten und weiterentwickelten Bestand an kommunalem und gefördertem Wohnraum.
Singapur: Wohnungsbau und Eigentumsbildung verbinden
Noch weiter geht Singapur. Rund 80 Prozent der Haushalte leben dort in Wohnungen des staatlichen Housing & Development Board; mehr als 90 Prozent dieser Haushalte besitzen ihre Wohnung selbst. Zwischen 2021 und 2025 sollten zusätzlich 100.000 neue Wohnungen angeboten werden. Staatliche Wohnraumversorgung und Eigentumsbildung werden dort bewusst miteinander verbunden.
Diese Modelle sind aufgrund unterschiedlicher Rechtsordnungen, Flächenverhältnisse und Finanzierungssysteme nicht einfach auf Berlin übertragbar. Sie zeigen aber etwas Entscheidendes: Wohnraummangel lässt sich langfristig vor allem dadurch entschärfen, dass zusätzlicher Wohnraum entsteht.
Berlin braucht deshalb aus meiner Sicht nicht nur Diskussionen darüber, wem vorhandene Wohnungen gehören. Die wichtigere Frage lautet, wie wir schneller und wirtschaftlicher neue Wohnungen bauen können. Dazu gehören schnellere Genehmigungen, weniger vermeidbare Bauhemmnisse, verlässliche Rahmenbedingungen für private Investitionen und gleichzeitig ein konsequenter Neubau von kommunalem und gefördertem Wohnraum.
So unterschiedlich Austin, Wien oder Singapur auch sind, sie zeigen, dass Marktwirtschaft, staatliche Förderung und sozialer Wohnungsbau keine Gegensätze sein müssen.
Vielleicht sollten wir deshalb weniger darüber diskutieren, wie vorhandener Wohnraum verteilt wird und stärker darüber, wie endlich mehr davon entsteht.
Jasmin Özcelebi
Geschäftsführende Gesellschafterin
FinallyImmo GmbH
01.10.2026

