Immobilien verkaufen in Berlin und Brandenburg mit FinallyImmo
FinallyImmo begleitet Immobilieneigentümer in Berlin und im angrenzenden Brandenburg beim strukturierten und marktgerechten Verkauf ihrer Immobilie.
Im Mittelpunkt stehen dabei Transparenz, klare Entscheidungsgrundlagen und eine verlässliche Begleitung von der ersten Einschätzung bis zum erfolgreichen Abschluss. Gerade in anspruchsvollen Situationen, etwa bei Erbfällen oder familiären Abstimmungen, ist eine ruhige und erfahrene Begleitung besonders wichtig.
Leistungen für Immobilieneigentümer
- Marktgerechte und nachvollziehbare Immobilienbewertung
- Professionelle Vermarktung mit klarer Preisstrategie
- Strukturierte Begleitung durch alle Verkaufsphasen
- Persönliche Betreuung durch die Geschäftsführung
- Belastbares Netzwerk aus Notaren, Finanzberatern und Projektentwicklern
Unsere Arbeit basiert auf fundierter regionaler Marktkenntnis und einem klaren, gut nachvollziehbaren Vorgehen.
Ziel ist es, Verkäufern Sicherheit zu geben und Entscheidungen auf einer verlässlichen Grundlage zu ermöglichen.
Eine unverbindliche Ersteinschätzung vor einem geplanten Verkauf ist selbstverständlich.
Kontakt
Telefon: +49 33203 6799 43
Mobil: +49 170 8787 187
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Markteinschätzung zum Immobilienmarkt – September 2026
Berlin wählt, aber beim Wohnen zählt am Ende eine einfache Rechnung: Es müssen mehr Wohnungen entstehen.
Am 20. September 2026 wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Das Thema Wohnen und Mieten gehört zu den wichtigsten Themen dieses Wahlkampfs. Die politischen Vorstellungen darüber, wie die Wohnungsprobleme gelöst werden sollen, gehen allerdings weit auseinander.
Aus meiner Sicht ist die entscheidende Frage deshalb nicht, wie der bestehende Wohnungsmangel verwaltet wird, sondern wie neuer Wohnraum entsteht.
Berlin braucht mehr Wohnungen. Dafür braucht es mehr Baugenehmigungen, schnellere Verfahren, ausreichend Bauland, bezahlbare Baukosten und vor allem Investitionsbereitschaft. Private, genossenschaftliche und öffentliche Bauherren müssen bauen können, statt an immer neuen Vorgaben und langen Verfahren zu scheitern.
Die Entwicklung bei den Baugenehmigungen zeigt zwar eine positive Bewegung: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Berlin 7.829 Wohnungen genehmigt, 19,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dennoch bleibt die Größenordnung überschaubar. 2025 wurden insgesamt 13.754 Wohnungen genehmigt, deutlich mehr als 2024, aber weiterhin weit entfernt von dem Wohnungsbedarf der Hauptstadt. Gleichzeitig wird im Wahlkampf erneut über Mietendeckel, weitere Mietregulierungen und die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände diskutiert. Genau hier sollte man Ursache und Wirkung nicht verwechseln.
Eine Enteignung schafft keine einzige zusätzliche Wohnung. Sie verändert die Eigentumsverhältnisse bereits bestehender Wohnungen. Das kann politisch gewollt sein, löst aber den eigentlichen Mangel an Wohnraum nicht. Beim Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ stimmten 2021 zwar 57,6 Prozent der Teilnehmer für den Beschluss, an der Tatsache, dass dadurch kein neuer Wohnraum entsteht, ändert dieses Ergebnis nichts.
Auch Mietregulierungen können den fehlenden Wohnraum nicht ersetzen. Wer dauerhaft bezahlbare Mieten erreichen will, muss das Angebot erhöhen. Mehr Wohnraum schafft Auswahl und Wettbewerb und genau das ist langfristig der wirksamere Ansatz. Deshalb braucht Berlin aus meiner Sicht eine Wohnungspolitik, die mehr Neubau ermöglicht, statt Knappheit zu verwalten: weniger unnötige Regulierung, schnellere Genehmigungen, mehr private und genossenschaftliche Investitionen und gezielte Förderung dort, wo bezahlbarer Wohnraum tatsächlich benötigt wird.
Geförderter Wohnraum ist dabei wichtig. Aber Förderung sollte möglichst neuen Wohnraum schaffen und nicht Milliarden in Maßnahmen binden, die lediglich vorhandene Wohnungen zwischen Eigentümern verschieben.
Für Eigentümer und Kaufinteressenten bleibt unabhängig vom Wahlausgang entscheidend, dass Immobilienwerte nicht durch politische Wunschvorstellungen entstehen. Lage, Zustand, Finanzierbarkeit, Angebot und Nachfrage bestimmen den tatsächlichen Markt.
Die Berlin-Wahl kann wichtige Weichen für die kommenden Jahre stellen. Entscheidend wird aber nicht sein, welche Partei die schönsten Versprechen zum Thema Wohnen macht. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, tatsächlich mehr Wohnungen zu bauen.
Berlin braucht Wohnraum, nicht nur neue Regeln für den vorhandenen Wohnraum.
Jasmin Özcelebi
Geschäftsführende Gesellschafterin
FinallyImmo GmbH
02.09.2026


